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Das Institutsgebäude am Nordcampus

Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung

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In den Reinräumen des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung entsteht das Teleskop PHI für die Mission Solar Orbiter.        Foto: MPS

In den Reinräumen des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung entsteht das Teleskop PHI für die Mission Solar Orbiter. (Foto: MPS)

Forschungsgegenstand des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung ist die kosmische Nachbarschaft der Erde: von den eisigen Gasplaneten am äußeren Rand des Sonnensystems bis hin zur feuerspuckenden Sonne in seinem Zentrum.

Die Wissenschaftler am Institut untersuchen diese fremden Welten nicht nur in theoretischen Berechnungen und aufwändigen Computersimulationen, sondern blicken auch mit Hilfe bodengebundener Observatorien in den Himmel.

Zudem ist das Institut Partner zahlreicher internationaler Weltraummissionen: Die Mitarbeiter entwickeln, bauen und testen weltraumtaugliche Messinstrumente, die an Bord von Raumsonde die verschiedensten Körper im Sonnensystem aus der Nähe erforschen.

Aktuelle Beispiele für Missionen, an denen das MPS beteiligt ist, sind etwa die Mission Rosetta der Europäischen Weltraumagentur zum Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko und die künftige Mission Solar Orbiter, die sich näher an die Sonne heranwagen wird als jede vorherige Sonnenmission.

 

 

 

 

 

 

 

Titelbild: Institutsgebäude am Nordcampus der Universität Göttingen. Bild: MPS

Produkte und Leistungen 

Am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung entstehen präzise und leistungsfähige Messinstrumente für Anwendungen im Weltraum.

Die Mitarbeiter verfügen über entsprechendes hochspezialisiertes Knowhow. 
Zudem bietet das Institut die für den Bau und das Testen der Instrumente nötige Infrastruktur. Der Laborbereich umfasst auf insgesamt knapp 1600 Quadratmetern Reinräume der Klassen ISO 8 bis ISO 4. 

Dies sind die „Geburtsorte“ der Instrumente: Elektronische, optische und weitere Komponenten werden dort integriert. Danach müssen die Instrumente unter Beweis stellen, dass sie sowohl den Erschütterungen des Raketenstarts, als auch der Luftleere und den thermischen Bedingungen des Weltraums gewachsen sind.
Für diesen Zweck stehen am Institut eine Vibrationstestanlage sowie insgesamt 19 Thermal-Vakuum-Kammern zur Verfügung. Die größte hat im Innern eine Länge von fünf Metern und einen Durchmesser von zwei Metern. Ferner existiert ein Raum zum Messen der elektromagnetischen Verträglichkeit. 

Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko

Eine Landschaft von bizarrer Schönheit auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Dieses Bild wurde eingefangen von einer Weltraumkamera des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung, die den Kometen seit August 2014 an Bord der Raumsonde Rosetta erforscht. 
Foto:  ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA






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