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Gauß-Weber-Denkmal

9. Station

Gauß-Weber-Denkmal auf dem Göttinger Stadtwall Foto: Wolfgang Beisert

 

Bereits unmittelbar nach dem Tod Wilhelm Webers im Jahr 1891 bemühte sich die Stadt um eine Würdigung des Physikers. Mit der Unterstützung zahlreicher prominenter Naturwissenschaftler konnte ein Doppeldenkmal für die beiden vielleicht bedeutendsten Gelehrten im Göttingen des 19. Jahrhunderts, die in Forschung und Freundschaft eng verbundenen Carl Friedrich Gauß und Wilhelm Weber, geschaffen werden.

1899 erfolgte die feierliche Einweihung des in eine repräsentative Anlage von Blumenrabatten eingebetteten Denkmals als Gauß-Weber-Anlage.

Im Mittelpunkt der Darstellung steht die populärste Erfindung der beiden Wissenschaftler, der in Göttingen entwickelte, weltweit erste elektromagnetische Telegraph. Das zwischenzeitliche Berufsverbot für Weber, der 1837 als einer der Göttinger Sieben vom hannoverschen König der Georgia Augusta verwiesen wurde und erst 1849 wieder hier arbeiten durfte, beeinträchtigte die Anerkennung, die Werk und Person in Göttingen erfuhren, in keiner Weise.






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