wellengrafik
Georg-August-Universität Göttingen

Georg-August-Universität Göttingen

Sammlungsportal der Universität

Über 20.000 Objekte aus mehr als 25 Sammlungen der Universität Göttingen sind seit Montag, 4. Dezember 2017, unter sammlungen.uni-goettingen.de öffentlich zugänglich. Die digitalisierten Kunstwerke und Präparate, Instrumente und Modelle spiegeln die Vielfalt der Göttinger Sammlungslandschaft wider, die zukünftig im Forum Wissen zu sehen sein wird. Alle Interessierten weltweit können im Sammlungsportal fundierte Informationen und hochwertige Bilder zu den Objekten abrufen und weiterverwenden. Die Universität Göttingen ist deutschlandweit eine der ersten Universitäten, die Objekte ihrer Sammlungen digital frei zugänglich macht.

„Durch Open Access und Open Science, also offenen Zugang und offene Wissenschaft, teilen wir die wissenschaftlichen Primärquellen und digital vorliegenden Informationen über die materiellen Dinge aus Kultur und Natur, Medizin und Technik mit der ganzen Welt“, so Karsten Heck, Referent für Sammlungsmanagement an der Zentralen Kustodie der Universität Göttingen. Die Objekte, so das gemeinnützige Ziel, sollen immer wieder neu in Forschung und Lehre, Bildung und Wissenskommunikation eingesetzt werden. Auf diese Weise wird neues Wissen entstehen und weitergegeben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projektes veröffentlichen die Metadaten konsequent gemeinfrei. Bilder werden über Creative-Commons-Lizenzen aktiv nutzbar, Daten auf Bundes- und europäischer Ebene – in der Deutschen Digitalen Bibliothek und Europeana – auffindbar gemacht.

Freiheit - Sau des Badischen Landschweins, Sammlung Nutztierwissenschaften

Bild ganz oben: Sextant zur Messung und Beobachtung, Sammlung Astrophysik

Mehr als 20.000 Objekte online 

Hinter dem Portal steht die Göttinger Sammlungsdatenbank, in der die Objekte aus den verschiedenen Instituten erschlossen und die Daten zur Publikation vorbereitet werden. „Zahlreiche Forschende und Studierende der universitären Sammlungen sowie Partner des Göttingen Campus forschen über die Objekte und kuratieren die Daten“, betont Dr. Marie Luisa Allemeyer, Direktorin der Zentralen Kustodie. Die Anzahl der im Sammlungsportal vertretenen Objekte und Sammlungen wird daher kontinuierlich steigen. Das breite Spektrum der Dinge, das die Kustodinnen und Kustoden in den Sammlungen pflegen und verwalten, ist schon heute in den musealen Sammlungen der Universität zu sehen. Aus diesem Bestand entwickelt das vor kurzem gegründete kuratorische Team die Basisausstellung für das Forum Wissen. „Die Schätze des akademischen Erbes der Universität Göttingen sind ein Kosmos des Wissens, ein echtes virtuelles Museum der Wissenschaften“, so Allemeyer.

Das Sammlungsportal und die Datenbank werden von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, der Zentralen Kustodie der Universität und der Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbunds fortlaufend weiter entwickelt und betrieben. Dabei kommen die Programme easyDB.museum und Goobi-Viewer zum Einsatz.

Das Forum Wissen wird ein offenes Haus, das Hörsaal, Labor und Museum unter einem Dach vereint. Hier soll Wissen anschaulich vermittelt, an und mit Objekten geforscht und gelehrt werden. Besucherinnen und Besucher haben damit die Chance, hinter die Kulissen der Universität zu schauen und Einblicke in aktuelle Forschung und Lehre zu gewinnen. Sanierung und Ausbau des Gebäudes an der Berliner Straße 28 haben begonnen; die Eröffnung des Wissensmuseums ist für Ende 2019 geplant.

HIER geht es zum Portal.

 





 Twitter