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Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung

Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung

Otto-Hahn-Medaille für Jan Langfellner

Gewaltige „Wirbelstürme“ auf der sichtbaren Oberfläche der Sonne, die viele tausende von Kilometern überdecken, hat Dr. Jan Langfellner vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) entdeckt. Sie entstehen aus dem Zusammenspiel von heißem, strömenden Sonnenplasma, das aus der Tiefe des Sterns aufsteigt, und der Drehung der Sonne – ganz ähnlich wie Wirbelstürme auf der Erde. Da die „Windgeschwindigkeiten“ in solaren Wirbelstürmen jedoch zum Teil kaum höher sind als 30 Kilometer in der Stunde, lässt sich das Phänomen nur schwer aufspüren. Dieses Kunststück ist Dr. Langfellner in seiner Doktorarbeit nun gelungen. Die Max-Planck-Gesellschaft hat ihn dafür heute mit der Otto-Hahn-Medaille ausgezeichnet. 

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