Die Neue Sternwarte an der Geismarlandstraße wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaut, um die mangelhafte, auf einem Stadtturm gelegene Alte Sternwarte abzulösen, modernen Anforderungen gerecht zu werden und einen der weltweit bedeutendsten Naturwissenschaftler des 18. und 19. Jahrhunderts, Carl Friedrich Gauß, zur Rückkehr nach Göttingen zu bewegen.
Der Bau des exakt in Ost-West-Richtung ausgerichteten Gebäudes als erstes außerhalb der Stadt gelegenes Universitätsinstitut spiegelt die zunehmende Lichtverschmutzung in der Stadt wider.
Im Innern der Sternwarte befindet sich neben etlichen bedeutenden historischen Instrumenten u.a. der Nullpunkt für die berühmte von Gauß durchgeführte Hannoversche Landesvermessung.

