In der Burgstraße 47 befand sich von 1853 bis 1857 die erste elektrotechnische Werkstatt Göttingens, die dem „Mechanicus“ Hermann Pfaff gehörte. Pfaff baute hier u.a. Morsesche Schreibtelegraphen für die Bahnhöfe auf der Strecke Hannover-Göttingen.
Die in den USA konzipierten Morseapparate stellten eine kommerziell angewendete, neue Version drahtgebundener Datenfernübertragung dar, wie sie Gauß und Weber mit dem nur für eigene Forschungszwecke benutzten elektromagnetischen Telegrafen in Göttingen erfunden hatten.

